November-Kochabend, Teil 2: Würziger Curry-Muschel-Topf

Vor ein paar Tagen habe ich euch schon mal vom allmonatlichen Kochabend mit meiner Freundin Sabrina erzählt und euch unserer Vorspeise des Monats November vorgestellt. Wird Zeit, dass ich euch verrate, was wir sonst alles noch Leckeres gegessen haben ;o) Zum Hauptgericht gab es… einen leckeren Miesmuschel-Topf mit Curry und Kokosmilch.

An Miesmuscheln und anderen Meeresfrüchten scheiden sich ja häufig die Geister. Ich bin ja eigentlich ein sehr probierfreudiger Mensch, aber bis vor einigen Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, Miesmuscheln zu probieren. Bis zu meinem ersten Urlaub in der Bretagne im Sommer 2007. Ich saß eines Abends zusammen mit meiner Mutter in einem kleinen Restaurant in St Malo und an den Tischen ringsherum verspeisten alle Berge voller dampfender Miesmuscheln oder aßen von riesigen Etageren mit verschiedenen Meeresfrüchten. Da hat es mich doch gewurmt, das selbst noch nicht versucht zu haben, und ich habe mir auch eine Portion Miesmuscheln bestellt (und am nächsten Tag dann eine Meeresfrüchte-Platte…). Und sofort hatten es mir die Muscheln in Knoblauch-Weißwein-Tomaten-Sauce angetan.

Seitdem habe ich noch eine Menge verschiedene Muschel-Saucen probiert, aber keine hat mir jemals so gut geschmeckt wie diese hier. Sicher, Knoblauch, Weißwein und Tomaten spielen hier auch eine Rolle, mit Zitronengras, Kokosmilch, Currypaste und Co. bekommt das Gericht aber einen deutlichen asiatischen Einschlag. Für Freunde scharf-würziger Gerichte wie mich ein echtes Highlight! Unbedingt mal ausprobieren, auch wenn ihr euch bisher noch nicht an Muscheln herangetraut habt! Es ist echt ganz einfach und schmeckt fantastisch!

Zur Zubereitung der Muscheln braucht man entweder einen sehr großen Topf (~10 Liter), oder man kocht parallel zwei Portionen in zwei Töpfen, denn je weiter die Muscheln sich beim Garen öffnen, desto sperriger werden sie. Dann reicht ein normaler Fünf-Liter-Topf definitiv nicht mehr aus. Zum Auftunken des leckeren Muschelsuds sollte man auf jeden Fall viel leckeres Brot, am besten Weißbrot oder Fladenbrot bereit halten (mehr dazu im nächsten Post). Dennoch bleibt wahrscheinlich einiges an Sauce übrig, diese kann man aber wunderbar einfrieren und später mal zu einer Pasta-Sauce umfunktionieren.

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Kommentare

  • Sarah

    29. Dezember 2011 at 21:06
    antworten

    Ich hab mir das Rezept eben mal ausgedruckt, und hoffe, die Muscheln bald ausprobieren zu können. Du erfährst dann davon :-) Danke schon mal […] weiterlesenIch hab mir das Rezept eben mal ausgedruckt, und hoffe, die Muscheln bald ausprobieren zu können. Du erfährst dann davon :-) Danke schon mal für das Rezept. zusammenfassen

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