Birnen-Amaretto-Kuchen mit Streuseln

Lacht ihr mich alle aus, wenn ich euch berichte, dass ich vor drei Tagen das erste Mal ein Rezept von Yotam Ottolenghi ausprobiert habe? Ja ich muss zugeben, was Food-Trends angeht, bin ich manchmal echt nicht die Schnellste – während sich so gut wie jeder schon seit Jahren quer durch die Ottolenghi-Kochbücher kocht, hab ich zwar auch eins im Schrank stehen (aber tatsächlich nur eins), doch es hat vom Kochbuch-Kauf bis zum Ausprobieren des ersten Rezepts noch mal weit über ein Jahr gedauert. Warum? Keine Ahnung… Mal keine Zeit, mal keine Lust auf aufwendige Küche, mal einfach vergessen. Na ja, wie auch immer, am Freitag war es soweit und ich habe den Birnen-Amaretto-Kuchen mit Streuseln aus „Das Kochbuch“ ausprobiert.

Tja, was soll ich sagen? Wie das so ist mit Food-Trends, häufig ist was dran – so offenbar auch an den Rezepten von Herrn Ottolenghi, also zumindest vom Backen scheint er schon mal was zu verstehen 😉 Im Buch steht: „Wir vermuten, Gott hatte diesen Kuchen im Hinterkopf, als er den Tee erfand. Denn er passt perfekt zu einer Tasse Tee am späten Nachmittag – er spendet Trost, Wärme und Zuversicht.“ Nun brauchte ich zwar weder Trost noch Wärme, aber einen schönen Herbstkuchen, den ich am Wochenende zu einem herbstlichen Buffet bei meinen Eltern beisteuern konnte. Und hierfür eignete er sich wirklich perfekt – mit in Amaretto marinierten Äpfeln und Birnen, Walnüssen, Zimt und einem kleinen bisschen Lebkuchengewürz passt er perfekt in den goldenen Oktober und lässt sogar ein paar erste, wenn auch ganz dezente, Aromen der Weihnachtszeit spüren.

Der Kuchen ist einfach zu machen und nicht allzu aufwendig, bis alle Zutaten in der Form waren vergingen bei mir ca. 40 Minuten. Durch die Früchte wird er richtig schön fluffig und saftig, von trockenem Rührkuchen auch nach drei Tagen keine Spur (dann war er aber alle ^^). Schön aromatisch schmeckt er durch Amaretto und die Gewürze, und zu knusprig-buttrigen Streuseln obendrauf muss ich ja wohl nicht mehr viel sagen, oder? Also, wenn ihr einen schönen Herbstkuchen sucht, der sich auch gut auf einen Spaziergang an einem sonnigen Herbstsonntag mitnehmen lässt, ist dies hier euer Rezept 🙂

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Kommentare

  • homemadedeliciousness

    9. Oktober 2014 at 14:26
    antworten

    Hallo Kirsten,Haaa du bist ja wieder da! Schön, dass du wieder ins Land der Blogger zurückgekehrt bist, ich war schon traurig, dass du just in […] weiterlesenHallo Kirsten,Haaa du bist ja wieder da! Schön, dass du wieder ins Land der Blogger zurückgekehrt bist, ich war schon traurig, dass du just in dem Moment das Handtuch schmeißt, in dem ich endlich, endlich wieder Zeit und Motivation zum Bloggen habe ;-) Die Grundsatz-Fragen habe ich auch schon alle durch und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nur für mich blogge, weil es mir Spaß macht. Ich freue mich natürlich sehr, wenn anderen das gefällt was ich auf meinem kleinen Blog fabriziere, aber sobald ich den Spaß und die Begeisterung an der Sache selbst aus den Augen verliere, läuft es nicht mehr. Also wenn ich anfange, mir Gedanken zu machen, was wohl die Leser gerne sehen wollen und mich nicht mehr davon leiten lasse, was mich gerade begeistert, dann ist der Ofen aus :-)Zu Ottolenghi: der Mann ist ein Genie! Ich hab auch recht lange gebraucht, um ihn zu entdecken aber was er macht ist immer noch köstlicher als man es sich vorher vorgestellt hat <3 Der Kuchen klingt so, so gut! Wird es auf jeden Fall mal geben diesen Herbst!LGElisabeth zusammenfassen

    • Liebe Elisabeth,ich freu mich sehr von Dir zu hören und vor allem auch endlich mitzubekommen, dass Dein Blog auch wieder gefüttert wird! Ich hab ihn […] weiterlesenLiebe Elisabeth,ich freu mich sehr von Dir zu hören und vor allem auch endlich mitzubekommen, dass Dein Blog auch wieder gefüttert wird! Ich hab ihn so lange beobachtet und irgendwann nach ganz paar Monaten traurig aus der Linkliste auf meinem Blog entfernt, weil er nicht mehr aktualisiert wurde. Natürlich hab ich ihn jetzt sofort wieder eingefügt :-) Dadurch, dass ich mich selber im letzten halben Jahr weder auf meinen eigenen noch auf andere Blogs verirrt hatte, hab ich gar nicht bemerkt, dass Du wieder da bist, aber umso mehr freu ich mich jetzt gerade darüber!Ja Du hast recht, es sollte natürlich so sein, dass man vor allem und in erster Linie für sich selbst bloggt. Aber Bloggen ist ja nun mal eine öffentliche Tätigkeit und da bleibt es natürlich nicht aus, sich immer mal zu fragen, was wohl andere davon halten und ob es überhaupt jemanden interessiert. Aber ganz klar, Spaß und eigenes Interesse sollten im Vordergrund stehen, und so versuche ich jetzt auch, mir möglichst wenig Druck zu machen - wenn ich Lust hab, hab ich Lust, und wenn nicht (wobei ich nicht hoffe, dass es bald wieder so kommt) muss der Blog eben etwas kürzer treten.Und ja, mit Ottolenghi hast Du sicher recht. Nach dem erfolgreich ausprobierten Kuchenrezept will ich nun nicht noch mal über ein Jahr vergehen lassen, bevor ich noch ein bisschen mehr aus seinen Büchern teste :-)Liebe Grüße,Kirsten zusammenfassen

  • Krisi

    7. Oktober 2014 at 11:49
    antworten

    Sehr lecker, das Rezept merke ich mir=)Liebe Grüsse,Krisihttp://excusemebutitsmylife.blogspot.com

    • Kirsten
      antwortet Krisi

      7. Oktober 2014 at 19:16
      antworten

      Hallo Krisi,vielen Dank für den Kommentar, freut mich, dass Dir das Rezept gefällt :-)Viel Spaß beim Ausprobieren & viele Grüße,Kirsten

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