Familienklassiker, die 2te: Ragout fin nach Mamas Rezept

Hallo, kennt ihr mich noch? Mein Name ist Kirsten, und ich blogge hier manchmal… Nein, Spaß beiseite, aber in der letzten Zeit ist es hier doch leider ziemlich ruhig zugegangen. Aber nun bin ich wieder mit vollem Elan zurück und möchte fortsetzen, was ich letzten Monat angefangen habe – nämlich euch ein paar Familienrezepte vorstellen. Nachdem es im letzten Post ja Soljanka nach Papas Spezialrezept gegeben hatte, ist nun eine Spezialität von meiner Mama dran, nämlich Ragout fin. Im Gegensatz zur Soljanka ist das Ragout fin sicher den allermeisten bekannt, ein Fleischragout mit Pilzen in heller Sauce, dazu noch (das Wichtigste daran!) mit gaaaaaaanz viiiiiieeeeeel Käse überbacken.

Bei uns in der Gegend heißt das Ragout fin im Restaurant auch gerne mal Würzfleisch und viele traditionelle Gaststätten haben es auf der Speisekarte. Über die Qualität ließ sich früher zumindest streiten (jetzt hab ich es länger nicht versucht) – unvergessen sind mir aus meiner Kindheit Ausflüge ins Restaurant, bei denen sich jedes Mal derselbe Dialog zwischen meinem Vater und dem Servierpersonal entspann: „Sagen Sie, Ihr Würzfleisch, ist das denn frisch gekocht, selbst gemacht?“ Servierpersonal (je nach Temperament leicht unsicher oder genervt): „Hmmm na ja… sagen wir, verfeinert.“ „Ah ja… dann nehme ich… das kalte Bratenbrot.“ 😀

Festzuhalten ist auf jeden Fall, dass das Ragout fin/Würzfleisch in den meisten Restaurants mit Schweinefleisch zubereitet wird, was ich nicht mag. Schon etwas besser ist es mit Kalbfleisch, am allerleckersten jedoch wie es meine Mama macht – mit Geflügelfleisch. Weil das schön zart ist und so richtig weich wird. Wichtig sind auch frische Pilze (ja, man sah auch schon Leute Dosenpilze verwenden…) und ein kräftiger Schuss Weißwein an der Sauce. Und natürlich Käse, viel davon. Aber das ist eh klar.

Ich kann euch nur raten, diesen Klassiker mal zu probieren, nach dem Rezept von meiner Mama ist es nämlich einfach unvergleichlich lecker! Sie hat auch das Gericht auf dem Foto gekocht, das Rezept aufgeschrieben, dekoriert und fotografiert – und ich finde, an dem Bild sieht man gleich mal wieder, wer in unserer Familie das Händchen für Dekoration hat. Oder anders gesagt: Am liebsten hätte ich meine Mama immer als „Foodstylistin“ dabei, wenn ich koche 🙂

2 Kommentare
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Kommentare

  • Anikó

    20. August 2013 at 6:59
    antworten

    Ich fand das in Restaurants ja immer gruselig und auch zu Hause gab es das manchmal für meinen Vater aus der Dose... Aber die Version […] weiterlesenIch fand das in Restaurants ja immer gruselig und auch zu Hause gab es das manchmal für meinen Vater aus der Dose... Aber die Version Deiner Mama gefällt mir sehr gut! Wird nachgebastelt, wenn ich im September eine Woche bei meinen Eltern bin :-) zusammenfassen

    • Kirsten
      antwortet Anikó

      1. September 2013 at 16:13
      antworten

      Hallo Anikó,brrrrr Ragout fin aus der Dose ist wirklich ganz gruselig, und das, was man in Restaurants serviert bekommt, leider häufig auch... Aber wenn Du […] weiterlesenHallo Anikó,brrrrr Ragout fin aus der Dose ist wirklich ganz gruselig, und das, was man in Restaurants serviert bekommt, leider häufig auch... Aber wenn Du nur diese Versionen kennst, dann sind die absolut nicht vergleichbar mit dem Rezept von meiner Mama, versprochen! Hier lohnt das Nachmachen meiner Meinung nach wirklich :-)Liebe Grüße,Kirsten zusammenfassen

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