Flammkuchen mit Süßkartoffel, Gorgonzola, Walnüssen und Rucola

Flammkuchen ist bei uns ein absoluter Dauerbrenner der schnellen Feierabendküche. Wenn wirklich wenig Zeit ist, wenn es jede Menge kleine Reste gibt, die verwertet werden wollen, oder wenn ich ein bisschen ideenlos bin, was ich kochen könnte, lautet die Antwort ganz häufig: Flammkuchen. Mit fertigem Teig aus dem Kühlregal ist er turbo-schnell zubereitet, alle Reste können verwertet werden und passen plötzlich ganz wunderbar zusammen, und überhaupt macht man mit einem Flammkuchen eigentlich nie was verkehrt. Ein erfrischender Salat noch dazu, und schon ist das Essen fertig.

Beim heutigen Rezept war ich aber weder ideenlos, noch hatte ich Reste zu verwerten – sondern mir schwebte genau diese Kombination aus Süßkartoffel, Gorgonzola, Walnüssen und frischem Rucola vor. Und meine Vorstellung, dass das wunderbar harmonieren würde, hat mich nicht getrogen. Das könnte ein neuer Lieblings-Flammkuchen werden und meinen bisherigen Favoriten, den Flammkuchen mit Süßkartoffeln, roten Zwiebeln, Chorizo und Feta vom Thron stoßen (obwohl das auch ne feine Kombi ist). Ihr merkt schon: Süßkartoffel geht bei mir einfach immer und ist gerade im Herbst und Winter eines meiner Lieblingsgemüse. An Gorgonzola hingegen musste ich mich erst mal rantasten, denn obwohl ich kräftigen Käse mag, war Blauschimmel noch bis vor 2 – 3 Jahren nicht mein Ding. Mittlerweile esse ich ihn hin und wieder aber sehr gern, vor allem zu Süßkartoffel oder Kürbis passt sein Aroma meiner Meinung nach sehr gut. Wer ihn nicht mag, macht aber auch mit Ziegenfrischkäse oder Feta anstelle des Gorgonzolas nichts verkehrt. Die Walnüsse sorgen für schönen Crunch und Röstaromen und der Rucola bringt ein bisschen Frische ins Spiel. Wie ich finde eine sehr gelungene Mischung aus süßen und herzhaften Aromen sowie cremigen und knackigen Texturen!

Zum Flammkuchen haben wir einen Rucolasalat mit Birne, Walnüssen und Preiselbeer-Dressing gegessen, ungefähr nach dem Salatrezept in diesem Post und schön herbstlich. Und schon war ein super-leckeres Feierabend-Gericht fertig 🙂

Wer den Flammkuchen-Teig selbst machen möchte, findet hier ein Rezept.

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