Thai-Curry mit Garnelen und Ananas

Heute möchte ich euch ein Gericht vorstellen, dass mich sehr an die Zeit erinnert, in der ich kochen gelernt habe. Ich war so 17 oder 18, als ich meine ersten zaghaften Kochversuche unternommen habe. Zuvor hatte ich mich, wenn meine Eltern mir in der Küche etwas zeigen, mir beibringen wollten, wie man ein bestimmtes Gericht kocht, immer ein bisschen dagegen gewehrt. Kein wirkliches Interesse, und zeigen lassen wollte ich mir schon gleich gar nichts (vielleicht ist das in dem Alter auch einfach so…)! Wie und warum ich angefangen habe, hin und wieder zu kochen, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, aber was mir in Erinnerung geblieben ist: Meine ersten Kochversuche fanden alleine hinter verschlossener Küchentür statt, keine Hilfe und keine guten Ratschläge erwünscht 😉 Und gekocht wurden vor allem Sachen, die es bei meinen Eltern nicht oder nur selten gab, so konnte immerhin niemand Vergleiche ziehen oder mit zuvielen Tipps und Tricks zur Stelle sein…

Deswegen habe ich damals sehr oft asiatische Gerichte gekocht, denn die standen bei meinen Eltern seinerzeit kaum auf dem Tisch. Und besonders angetan hatten es mir jegliche Gerichte, in denen rote Thai-Currypaste und Kokosmilch vorkamen. So gab es sehr viele Currygerichte mit Gemüse, mit Hühnchen, mit Fisch… und irgendwann hatte ich mich an den einst so geliebten Thai-Currys total übergessen und wollte jahrelang nicht mehr ran! Gut, dass ich mittlerweile besser kochen konnte und auch andere Sachen in mein Repertoire aufgenommen hatte 😉 Heute esse ich wieder ab und zu beim Asiaten ein Thai-Curry, und vor Kurzem habe ich nach ewig langer Zeit auch mal wieder selbst eins gekocht. Und war sooooo begeistert von der leckeren Sauce, ich hätte mich reinlegen können…! Cremig, würzig, leicht scharf, einfach unglaublich gut, fand ich 🙂

So ein Thai-Curry ist außerdem ganz fix gemacht und mit nicht mal 15 Minuten Zubereitungszeit auch ein perfektes Feierabendessen. Und natürlich herrlich wandelbar: Bei mir kamen dieses Mal Garnelen und Ananas ins Curry. Ihr könnt es aber genauso gut mit Hähnchen, Tofu oder nur mit Gemüse (festere Sorten ein bisschen vorkochen) zubereiten. Statt der Ananas schmeckt auch Mango im Curry wunderbar, und wenn ihr Obst in herzhaftem Essen nicht so gerne mögt, könnt ihr es auch einfach weglassen. Im Grunde ist dies hier also mehr ein Saucen-Grundrezept, das ihr mit allen Zutaten, die ihr mögt und als passend empfindet, kombinieren könnt 🙂

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