Weihnachtsplätzchen, die erste: Snickerdoodles

Gehört ihr auch zu denjenigen, für die das mit Abstand Beste am Backen der rohe Teig ist? Zu denen, die es viel zu schade finden, größere Mengen des unheimlich leckeren Teigs, ja, zum Backen zu verwenden? Zu denen, bei denen statt der im Rezept angegebenen, sagen wir, 60 Kekse, deshalb am Ende immer nur mit Ach und Krach 30 rauskommen? Dann, meine Lieben, ist dieses Rezept ganz speziell für euch 🙂 Und das nicht nur, weil der ungebackene Teig ein absoluter Traum ist: Weich, fluffig, zimtig, weihnachtlich, perfekt! Sondern auch, weil die Snickerdoodles nur ganz kurz gebacken werden (höchstens 7-8 Minuten) – wenn sie aus dem Ofen kommen, sind sie noch gaaaaanz weich und auch nach dem Abkühlen behalten sie innen diese wunderbare Konsistenz und schmecken noch fast genau so pur und umwerfend gut wie der rohe Teig! Hinzu kommt die leicht knusprige Zucker-Zimt-Kruste außen – sie sind in der Tat ein Plätzchen-Traum! 🙂

Was mich neben dem Geschmack an diesem Rezept noch begeistert, ist die unglaublich einfache und unkomplizierte Zubereitung. Denn, ich muss zugeben, was Plätzchen angeht bin ich ein totaler Ausstechmuffel… Es gibt für mich kaum Schlimmeres in der Küche, als x-mal Teig auszurollen und auszustechen. Deswegen bin ich immer auf der Suche nach Plätzchen, bei denen nur zu Rollen geformt und in Scheiben geschnitten oder zu Kugeln gerollt und flach gedrückt werden muss ;o) Diese Anforderungen erfüllen die Snickerdoodles in Perfektion 🙂

Aus diesem Grund begleiten mich die Plätzchen nach dem Rezept von Christina nun schon durch die zweite, ja, ich nenne es jetzt schon mal Vorweihnachtszeit. Im letzten Jahr waren sie allerdings so schnell aufgefuttert, dass es mir nicht gelungen ist, ein Foto bei Tageslicht zu machen ;o) In diesem Jahr waren das meine ersten Plätzchen – gebacken wurden sie… ähem, ich gebe es zu… bereits Ende Oktober, als ich am Samstag aufwachte und feststellte, dass plötzlich auch bei uns mitten in der Stadt schon mal Schnee lag. Da hab ich mich sogleich weihnachtlich gefühlt, bin ich die Küche gerannt und habe die Snickerdoodles gebacken. Schwer zu sagen, was dann schneller weg war – der Schnee oder die Kekse…

Rezept
für ca. 65 Kekse 
(bei mir…ähem…abzüglich Teignaschens so ca. 35?!)


für den Teig
160g weiche Butter
180g Zucker
2 Eier
330g Mehl
2 TL Backpulver
1 ordentliche Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote

für den Zuckermantel
ca. 100g Zucker
1-2 EL Zimt

Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Butter und Zucker einige Minuten lang mit dem Handrührgerät cremig rühren. Anschließend die Eier hinzugeben und schaumig schlagen. Mehl mit Salz, Backpulver und Vanillemark mischen und unter die Buttermasse rühren.


Auf einem Teller Zucker und Zimt mischen. Aus je 1/2 EL Teig kleine Kugeln formen und diese ordentlich im Zimtzuckerbad abtauchen lassen. Die Kugeln auf dem Backblech verteilen und mit einem Löffel oder einfach mit der Handfläche leicht flach drücken.

Nun ab in den Ofen und ca. 7-8 Minuten backen lassen. Sie sollten noch leicht hell und weich sein (ganz, ganz wichtig!!!), ansonsten trocknen sie beim Auskühlen zu sehr aus und haben nicht mehr diesen wunderbaren Geschmack nach purem Teig.
Quelle
4 Kommentare
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Kommentare

  • Anonym

    24. Januar 2016 at 15:37
    antworten

    Nachgebacken und superlecker. Vielen Dank für dieses grandiose Rezept! Schmeckt auch noch nach Weihnachten. ;) Absolut empfehlenswert.Das Porridge-Haferbrei-Fiasko hättest Du aber nicht persönlich nehmen […] weiterlesenNachgebacken und superlecker. Vielen Dank für dieses grandiose Rezept! Schmeckt auch noch nach Weihnachten. ;) Absolut empfehlenswert.Das Porridge-Haferbrei-Fiasko hättest Du aber nicht persönlich nehmen sollen. Viele Grüße,Lauren zusammenfassen

    • Kirsten
      antwortet Anonym

      25. Januar 2016 at 21:25
      antworten

      Hallo Lauren,freut mich sehr, dass Du die Snickerdoodles ausprobiert hast und sie Dir so gut geschmeckt haben - toll :-) Und ja, ich bin auch […] weiterlesenHallo Lauren,freut mich sehr, dass Du die Snickerdoodles ausprobiert hast und sie Dir so gut geschmeckt haben - toll :-) Und ja, ich bin auch der Meinung, dass die noch nach Weihnachten schmecken... ich könnte die das ganze Jahr über essen!Och naja, wirklich persönlich genommen habe ich die Porridge-Geschichte nicht (sorry, falls es so rüberkam... war krank an dem Tag und bissl neben der Spur), aber den heutigen Kommentar fand ich auf jeden Fall netter ;-)Viele Grüße,Kirsten zusammenfassen

  • Kirsten

    20. November 2012 at 17:26
    antworten

    Hallo Martin,dem kann ich nur zustimmen :-) Ich finde sie einfach genial lecker und hoffe, dass sie Dir auch so gut schmecken werden!Liebe Grüße,Kirsten

  • einfach ein schönes Leben

    17. November 2012 at 20:27
    antworten

    Liebe Kirsten,ich glaube, diese Plätzen sollte ich unbedingt einmal ausprobieren. Bin schon gespannt, wie sie schmecken werden.Es grüßt Martin

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