Europa-Kochprojekt, Teil 6: Dänemark

Habt ihr was bemerkt? Ist euch was aufgefallen? Hat euch vielleicht sogar was gefehlt? Der Monat Juni ist vorbei und es gab keinen neuen Beitrag zu meinem Europa-Kochprojekt. Aber keine Sorge, ich habe noch nicht so schnell die Flinte ins Korn und die guten Vorsätze über Bord geworfen! Nein, ich habe – zumal ich ja  weiß, dass einige von euch besonders gespannt auf die Rezepte aus den skandinavischen Ländern waren – natürlich wieder fleißig zwei dänische Rezepte gekocht. Nur zum Bloggen bin ich dann – Schande über mein Haupt – zum Monatsende leider nicht mehr gekommen. Aber das wird jetzt nachgeholt, denn natürlich sollen auch Dänemark und seine Rezepte die Bühne bekommen, die sie verdienen 🙂

Bei Dänemark hab ich zuerst mal natürlich an Fisch gedacht, und da bisher beim Europa-Kochprojekt bis auf die belgischen Muscheln noch keine Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte vertreten waren, stand der Plan recht schnell fest. Zwei Gerichte sollten es auf jeden Fall werden, denn ich wollte eine Variante der typischen dänischen „Butterbrote“ (Smörrebröd) ausprobieren und außerdem auch endlich einmal Hering selbst einlegen. Damit standen die dänischen Beiträge eigentlich schon recht früh fest und ich habe mich auf die Suche nach geeigneten Rezepten gemacht. Dank so einiger dänemarkspezifischer Seiten mit Rezepten auf Deutsch war das auch ungleich unkomplizierter als bei manch anderem Land zuvor 😉

Bei der unendlichen Auswahl der Smörrebröd-Beläge habe ich mich für einen Krabben-Cocktail mit Salat entschieden, das war lecker (so ein Mayo-Krabbencocktail hat sowas nettes Altmodisches) und auch ganz schnell gemacht, so dass man das Smörrebröd in dieser Variante auch wunderbar fix nach Feierabend zubereiten kann. Ein wenig mehr Zeit muss man sich hingegen mit dem selbst eingelegten Hering nehmen, auch wenn es kaum Arbeit macht. Hier wird erst ein Sud zubereitet, der zwei Tage ziehen muss, bevor die Heringe in den Sud dürfen und darin noch mal mindestens einen Tag lang marinieren sollten, um das volle Aroma zu bekommen. Dann aber: Umwerfend lecker und zu knusprigen Bratkartoffeln wahrhaft anbetungswürding 🙂

Leider habe ich es, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte, nicht geschafft, dänisches Gebäck zuzubereiten. Viele Rezepte klangen jedoch echt verführerisch, so dass ich hoffe, das demnächst noch mal nachholen zu können.

Im nächsten Monat (also jetzt, im Juli) macht das Europa-Kochprojekt Station in Deutschland. Da es schwierig ist, sich aus der Fülle an Rezepten aus verschiedenen deutschen Regionen etwas auszusuchen, hab ich mir überlegt, dass ich euch diesen Monat einige unserer „Familienklassiker“ bzw. hoffentlich auch ein paar typische Gerichte aus meiner Region zeigen werde. Meine Eltern habe ich dafür bereits mit einspannt und sie werden einige Allzeit-Lieblingsgerichte von mir zubereiten, die sie einfach so gut können wie niemand sonst (also auch deutlich besser als ich). Ihr dürft also gespannt sein 🙂 (Das nächste Projekt ist übrigens schon gefunden: Dann irgendwann nach dem Europa-Kochprojekt wäre doch ein Projekt mit Gerichten aus allen deutschen Bundesländern nett, oder was meint ihr?)

2 Kommentare
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Kommentare

  • Katta

    5. Juli 2013 at 20:37
    antworten

    Super gut, gefällt mir! <3Allerliebste Grüße,HOLYKATTA

    • Kirsten
      antwortet Katta

      7. Juli 2013 at 10:20
      antworten

      Hallo liebe Katta,vielen Dank für das Kompliment! Würde mich freuen, wenn Du öfter mal auf meinem Blog vorbei schaust :-)Liebe Grüße,Kirsten

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