Und noch ein Familienrezept: Quarktorte

Nachdem ich euch vor Kurzem schon verraten habe, wie bei uns in der Familie schon seit Generationen die Sauce Hollandaise zubereitet wird, gibt es heute gleich noch mal ein überliefertes Rezept, das schon von meiner Uroma an meine Oma, von meiner Oma an meine Mutter, etc. weitergegeben wurde – die Quarktorte. Wie bei der Hollandaise geht es auch heute wieder ziemlich gehaltvoll zu, denn in der Original-Variante braucht es dafür ein ganzes Stück Butter! Man kann die Buttermenge auch halbieren und erhält dennoch einen leckeren Kuchen, aber wie so oft gilt auch hier: Vollen Geschmack gibt’s nur mit der vollen Menge ;o)

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Neben meinem absoluten Lieblings-Käsekuchen ist die Quarktorte bei uns die am häufigsten gebackene Vertreterin dieser Kuchengattung. Als ich vor einigen Monaten den Käsekuchen gepostet habe, wurde in den Kommentaren eifrig diskutiert, wie der perfekte Käsekuchen zu sein hat: Mit oder ohne Boden? Mit Quark oder Frischkäse? Mit Zitrone, Rosinen, etc.? Es zeigte sich, dass da wirklich jeder seine ganz eigenen Vorlieben hat 🙂 Im Fall der Quarktorte heißen die bei mir: ohne Boden, auf jeden Fall mit Zitrone und Vanille, gern auch mit (in Rum eingeweichten) Rosinen. Außerdem kann sie noch vor dem Backen mit Mandelblättchen bestreut und nach dem Backen mit Puderzucker bestäubt werden. Und als etwas frischere Variante freut sie sich auch über Mandarinenstücke im Teig. Aber das macht dann jeder, wie er’s mag 🙂

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Rezept
für eine Springform (26 cm Durchmesser)

Das muss rein
1 kg Magerquark
300g Zucker
6 Eier
250g Butter (+ etwas mehr für die Form)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillesaucenpulver
2 EL Gries
1 Päckchen Backpulver
Semmelbrösel zum Ausstreuen der Backform

Das kann dazu
abgeriebene Schale von einer Zitrone
Rosinen (evtl. + Rum zum Einweichen)
Mandelblättchen
Mandarinenstücke (Dose)
Puderzucker

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ggf. Rosinen in Rum einweichen. Die Eier trennen, Eiweiße steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Die Butter zerlassen. Alle „Pflicht“-Zutaten bis auf das Eiweiß in eine große Schüssel geben und gut verrühren. Nach Geschmack abgeriebene Zitronenschale und/oder in Rum eingeweichte Rosinen und/oder abgetropfte Mandarinenstücke zugeben und unterheben. Zuletzt das steif geschlagene Eiweiß unterheben.

Eine Springform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Quarkmasse hinein geben, evtl. mit Mandelblättchen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen eine Stunde lang backen, gegen Ende evtl. mit Alufolie abdecken, falls die Quarktorte zu dunkel werden sollte. In der Form auskühlen lassen und vor dem Servieren evtl. mit Puderzucker bestäuben. Und dann – genießen und nicht an die Kalorien denken! 🙂

Quelle
Familienrezept

4 Kommentare
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Kommentare

  • Kirsten

    19. Mai 2011 at 15:21
    antworten

    @ Sylvia: Danke - der lila Blümchen-Deko konnte ich nicht widerstehen, bin halt ein Mädchen :-)@ Christina: Yummi, lecker Stiefmütterchen ;o) (Obwohl, ich glaub es […] weiterlesen@ Sylvia: Danke - der lila Blümchen-Deko konnte ich nicht widerstehen, bin halt ein Mädchen :-)@ Christina: Yummi, lecker Stiefmütterchen ;o) (Obwohl, ich glaub es gibt essbare Stiefmütterchen. Diese gehörten nicht dazu :D) Und Du hast Recht, gegen die Zutaten Deiner Oreo-Hüft-Satans-Dinger, die mir noch immer nicht aus dem Kopf gehen, ist ein Stück Butter gar nichts...! :D@ Alex: Auf Deinen Kommentar zum Boden-Thema hab ich ja geradezu gewartet ;o) Obwohl mich mein letzter Käsekuchen ja gelehrt hat, dass das mit dem Boden wirklich ne ganze feine Sache sein kann... zusammenfassen

  • Alex [Chef Hansen]

    18. Mai 2011 at 20:19
    antworten

    Vollen Geschmack gibt's nur mit der vollen Menge :-) Den merk ich mal! Zum Thema Boden sag ich dieses Mal nix ;-)

  • Christina

    18. Mai 2011 at 18:16
    antworten

    Sieht toll aus, gerade mit den Stiefmütterchen. Isst man die dann mit? :>Ach, und 250 gr Butter - was ist das schon? Pfff, das muss […] weiterlesenSieht toll aus, gerade mit den Stiefmütterchen. Isst man die dann mit? :>Ach, und 250 gr Butter - was ist das schon? Pfff, das muss ja auch schmecken, es gibt nichts schlimmeres, als in ein Stück Kuchen zu beißen und zu denken: Da fehlt Fett. Meine Meinung. Also immer her mit der Butter! :) zusammenfassen

  • Sylvia

    18. Mai 2011 at 16:47
    antworten

    Sehr lecker und dekorativ mit den Blümchen. Gefällt mir! :-)

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