Auch wenn das Sommerwetter diese Woche leider erneut zu wünschen übrig ließ – leckere Beeren gibt es ja zum Glück dennoch gerade in Hülle und Fülle! Mit Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren habe ich mir daher letztes Wochenende ein ziemlich dekadentes Frühstück zubereitet – eine Clafoutis, einen vor allem in Südfrankreich sehr beliebten Fruchtauflauf. Ja, bei mir gab es das tatsächlich zum Frühstück, eine Form für mich ganz alleine! (Unten habe ich euch die doppelte Menge aufgeschrieben, damit es für 2 Personen zum Sattessen bzw. für 4 Personen als Dessert reicht.) Es lässt sich aber auch gut als süßes Mittagessen, als Dessert oder nachmittags als Kuchen-Ersatz essen 😉
Wie genau funktioniert das nun mit der Clafoutis? Dafür kommen Früchte eurer Wahl (der Klassiker sind eigentlich Kirschen, aber mit Beeren – nur eine Sorte oder gemischt – geht es auch super) in eine Auflaufform. Obenauf kommt ein Guss, der einem Pfannkuchenteig ähnlich ist, schön luftig und nicht allzu süß. Und dann heißt es eine gute halbe Stunde den Ofen bewachen, bis die Früchte vor allem in den Ecken der Form richtig schön karamellisiert sind und die Clafoutis eine schöne, goldbraune Farbe hat. Am besten schmeckt sie übrigens, wenn man sie leicht abkühlen lässt und lauwarm isst. Wer mag, kann auch noch Sahne dazu reichen – das wäre für ein Solo-Frühstück jetzt aber wirklich ZU dekadent gewesen 😉
Und weil es gerade so gut passt, ist das Rezept mein Beitrag zum Blog-Event World Wide Summerfood, das Birgit von Backen mit Leidenschaft diesen Monat beim Kochtopf ausrichtet. Ich bin schon gespannt auf die anderen sommerlichen Beiträge!
für 2 Personen zum Sattessen bzw. für 4 Personen als Dessert
400g gemischte Beeren (z.B. Himbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren)
5 EL Vanillezucker
3 Eier (Größe M)
1 Eigelb (Größe M)
250g Crème fraîche
60g Puderzucker
50g Mehl
1 Prise Salz
Butter für die Form
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine ofenfeste Form (ca. 1,5 Liter Inhalt) buttern. Die Beeren verlesen und nur wenn nötig waschen. Beeren mit 2 EL Vanillezucker vermischen und in der Form verteilen.
Die Eier und das Eigelb mit der Crème fraîche, dem Puderzucker und 2 EL Vanillezucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts leicht schaumig schlagen. Das Mehl mit Salz mischen und schnell unterheben. Teig auf den Beeren verteilen, übrigen EL Vanillezucker darüber streuen.
Clafoutis im Ofen (Mitte) 35 – 40 Minuten backen, bis der Teig schön aufgegangen und gebräunt ist. Lauwarm abgekühlt schmeckt sie am besten.
Quelle
eigenes Rezept
Kommentare
Birgit M.
Liebe Kirsten, was für eine tolle Idee, den Auflauf zum Frühstück zu geniessen. Aber auch als feines Dessert nach dem Mittag würde ich nicht […] weiterlesenLiebe Kirsten, was für eine tolle Idee, den Auflauf zum Frühstück zu geniessen. Aber auch als feines Dessert nach dem Mittag würde ich nicht Nein sagen. Hab vielen Dank für deinen Beitrag zum Blogevent. Liebe Grüsse Birgit zusammenfassen
Kirsten
antwortet Birgit M.
Liebe Birgit, ja das war ein sehr luxuriöses Frühstück :-) Wir haben den Auflauf dann gleich letztes Wochenende noch mal zubereitet, da gab es ihn dann […] weiterlesenLiebe Birgit, ja das war ein sehr luxuriöses Frühstück :-) Wir haben den Auflauf dann gleich letztes Wochenende noch mal zubereitet, da gab es ihn dann aber nachmittags anstatt Kuchen. Schön, dass dir das Rezept auch gefällt und vielen Dank fürs Organisieren des Events und dafür, dass du auf meinem Blog vorbeigeschaut hast :-) Liebe Grüße, Kirsten zusammenfassen
Diana
Liebe Kirsten, da hast du dir aber ein tolles Frühstück gegönnt. Ich selber esse gerne Clafoutis, aber eher als Nachspeise. Mit Kirschen oder auch mit […] weiterlesenLiebe Kirsten, da hast du dir aber ein tolles Frühstück gegönnt. Ich selber esse gerne Clafoutis, aber eher als Nachspeise. Mit Kirschen oder auch mit Beeren...schmecken tut es immer. LG, Diana zusammenfassen
Kirsten
antwortet Diana
Liebe Diana, ja zugegeben, als Frühstück war das schon ganz schön luxuriös - aber gerade am Wochenende kann man sich das ja mal gönnen ;-) Heute […] weiterlesenLiebe Diana, ja zugegeben, als Frühstück war das schon ganz schön luxuriös - aber gerade am Wochenende kann man sich das ja mal gönnen ;-) Heute haben wir die Clafoutis gleich noch mal zubereitet, dieses Mal gab es sie aber am Nachmittag statt Kuchen. Und ja, mit Kirschen schmeckt es auch gut, ich bin nur manchmal zu faul zum Entsteinen (und die Kerne drin lassen, wie es die Franzosen machen, mag ich auch nicht ^^), da sind Beeren die faule Alternative :-) Liebe Grüße, Kirsten zusammenfassen