Zartes Ochsenschwanzragout mit Bandnudeln

Ja, ich weiß… das regelmäßige Bloggen gelingt mir im Moment nicht ganz so gut. Ein neuer Job ist eben doch fordernd und am Abend schwirrt mir häufig ganz schön der Kopf von den vielen neuen Eindrücken und dem neuen Wissen, das in meinem Hirn untergebracht werden möchte. Da ist sich an den Laptop schwingen und Blogbeiträge schreiben zugegebenermaßen nicht unbedingt die erste Beschäftigung, die einem als Entspannung so einfällt 😉 Deswegen hatte ich schon ein bisschen Angst, dass ich euch dieses Rezept gar nicht mehr vorstellen kann, bevor der Frühling mit voller Wucht da ist und auch wirklich der eingefleischteste Fan keine Lust mehr auf Schmorgerichte hat. Aber nun bin ich wahrscheinlich der einzige Mensch weit und breit, dem der nochmalige Wintereinbruch zumindest ein bisschen in die Karten gespielt hat (auch wenn ich jeden Morgen beim Scheiben freikratzen vor mich hin fluche…). Draußen liegt Schnee, es ist eisig kalt… ich ignoriere also den momentanen Trend, der sich deutlich in Richtung Rhabarber, Bärlauch und Alles-mit-Eierlikör bewegt, noch einen Moment lang und präsentiere euch das vermutlich letzte Schmorgericht dieser Saison!

Aus irgendeinem Grund hatte ich mir in den Kopf gesetzt, unbedingt einmal Ochsenschwanz zubereiten zu wollen. Als ich im Februar Gäste zu einem Drei-Gänge-Menü zu mir eingeladen hatte (die Vorspeise – Petersilienwurzel-Sellerie-Cremesuppe mit Trüffelöl und Croûtons – hatte ich euch bereits hier gezeigt), bot sich endlich die Gelegenheit. Ochsenschwanz ist eigentlich nicht schwerer zuzubereiten als ein Rinderragout und nach mehreren Stunden schmurgeln wird das Fleisch wirklich butterzart und zergeht auf der Zunge. Die Sauce ist durch Wurzelgemüse, Rinderfond und reichlich Rotwein richtig schön herzhaft, kräftig und sehr, sehr schmackhaft. Das Einzige, was beim Ochsenschwanz etwas mühselig ist, ist das Ablösen des Fleischs vom Knochen. Mit richtig zartem Fleisch geht es zwar verhältnismäßig gut, bleibt aber trotzdem eine kleine Fleißarbeit. Dennoch würde ich empfehlen, das Fleisch vor dem Servieren abzulösen und euren Gästen nicht die größeren Ochsenschwanzstücke im Ganzen zu servieren, da das am Tisch zu einer etwas unschönen Friemelei werden kann 😉

Als Beilage zum Ragout gefallen mir persönlich breite Bandnudeln am besten. Je nach persönlicher Vorliebe schmeckt es aber natürlich auch mit Knödeln, Kartoffelpüree, Polenta oder auch einfach nur leckerem, knusprigem Baguette zum Auftunken der kräftigen Sauce.

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Kommentare

  • Diana

    24. März 2018 at 11:45
    antworten

    Ochsenschwanz habe ich nie probiert. Aber dein Rezept macht Appetit darauf. Vielleicht werde ich mir mal auch die Mühe machen und es kochen. Oder zumindest […] weiterlesenOchsenschwanz habe ich nie probiert. Aber dein Rezept macht Appetit darauf. Vielleicht werde ich mir mal auch die Mühe machen und es kochen. Oder zumindest im Restaurant bestellen und wenn es mir schmeckt, selber kochen. LG, Diana zusammenfassen

    • Kirsten
      antwortet Diana

      24. März 2018 at 20:20
      antworten

      Liebe Diana, ja, Ochsenschwanz kommt nicht allzu häufig auf den Tisch - ich hatte es ehrlich gesagt (außer in der Ochsenschwanzsuppe) auch noch nie gegessen. Aber […] weiterlesenLiebe Diana, ja, Ochsenschwanz kommt nicht allzu häufig auf den Tisch - ich hatte es ehrlich gesagt (außer in der Ochsenschwanzsuppe) auch noch nie gegessen. Aber es hat mich gereizt, es zu probieren, und es hat sich gelohnt :-) Sich im Restaurant erst einmal herantasten und es selbst nachzukochen, wenn es dir zusagt, ist sicher eine gute Strategie. Liebe Grüße, Kirsten zusammenfassen

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