Zwiebel-Walnuss-Brot

Schon ewig hatte ich mir vorgenommen, endlich mal wieder ein Brot zu backen. Nach Irish Soda Bread, Focaccia und Olivenbrot sollte es dieses Mal ein dunkles Brot sein, aufgrund meiner geringen Brotback-Erfahrung waren mir jedoch langwierige Experimente mit Vorteig, etc. noch nicht ganz geheuer. Als ich das Rezept für ein Zwiebel-Walnuss-Brot in der „Lust auf Genuss“ gesehen hab, wusste ich dann gleich: Das soll es sein! Das Brot ist echt unkompliziert gemacht und somit auch für Brotback-Anfänger überhaupt kein Problem. Und wenn der Duft von frischgebackenem Brot durch die Wohnung zieht, dann ist das einfach unbeschreiblich!

Das Brot hat eine wunderbar knusprige Kruste und bekommt durch gebratene Zwiebeln und Walnüsse einen sehr schön würzigen Geschmack. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, das Brot noch warm mit selbstgemachter Kräuterbutter zu probieren. Absolut klasse – wird auf jeden Fall wieder gebacken!

Rezept
für ein Brot

500g Weizenmehl + etwas mehr Mehl zum Arbeiten
250g Roggenmehl
Salz
eine Packung Trockenhefe
1 EL Natursauerteigpulver
2 Zwiebeln (ca. 150g insgesamt)
4 EL Sonnenblumenöl
75g Walnusskerne

Beide Mehlsorten mit 1 TL Salz, Trockenhefe, Sauerteigpulver und 500 ml kaltem Wasser verkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Teig zu einer Kugel formen, mit Mehl bestäuben und mit einem feuchten Tuch zugedeckt 2-3 Stunden gehen lassen.

Zwiebeln abziehen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin unter Rühren goldbraun braten. Auf einem Teller abkühlen lassen und leicht salzen. Walnüsse hacken.

Zwiebeln und Walnüsse zum Teig geben. Teig durchkneten, zum Laib formen. Mit etwas Mehl bestäuben und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Teig mit Küchentuch zudecken und ca. 20 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech auf der zweiten Schiene von unten in den Backofen schieben, ein zweites auf dem Ofenboden einschieben. Ofen samt Blechen auf 240 Grad vorheizen. Teiglaib mitsamt Backpapier auf das obere, heiße Blech ziehen. Eine Espresso-Tasse voll Wasser auf das untere Blech gießen und schnell die Ofentür wieder schließen (Vorsicht, es entsteht heißer Dampf!).

Brot im vorgeheizten Ofen 40-50 Minuten backen. Es ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Quelle
Lust auf Genuss 3/2012

5 Kommentare
Ein Like
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Kommentare

  • prairiesummers

    11. März 2012 at 16:33
    antworten

    Wenn ich wuesste, wo ich hier in Calgary Natursauerteigpulver herbekaeme, waere ich sofort am Nachbacken. Jen

  • Lemon

    8. März 2012 at 17:55
    antworten

    Oh, ich mag selbst auch so gerne frisches selbstgebackenes Brot. Das hier sieht wirklich super lecker aus und das Rezept liest sich prima. Muss ich […] weiterlesenOh, ich mag selbst auch so gerne frisches selbstgebackenes Brot. Das hier sieht wirklich super lecker aus und das Rezept liest sich prima. Muss ich auch mal ausprobieren. zusammenfassen

    • Kirsten
      antwortet Lemon

      11. März 2012 at 15:49
      antworten

      Hey, ja frischgebackenes Brot ist echt was Tolles! Wenn erst dieser herrliche Duft durch die Wohnung zieht... ;o) Dieses Brot ist auch ganz leicht nachzubacken, […] weiterlesenHey, ja frischgebackenes Brot ist echt was Tolles! Wenn erst dieser herrliche Duft durch die Wohnung zieht... ;o) Dieses Brot ist auch ganz leicht nachzubacken, kann ich wirklich nur empfehlen! zusammenfassen

  • Christina

    7. März 2012 at 19:55
    antworten

    Mmmhh, das sieht auch so richtig schön rustikal aus! So wie ich Brot mag. :-) Kommt auf die Nachbackliste, danke.

    • Kirsten
      antwortet Christina

      11. März 2012 at 15:48
      antworten

      Christina, ja das Wort "rustikal" trifft es, und es war wirklich grandios lecker! Ich liebe Zwiebelbrot schon immer, und jetzt hab ich's zum ersten Mal […] weiterlesenChristina, ja das Wort "rustikal" trifft es, und es war wirklich grandios lecker! Ich liebe Zwiebelbrot schon immer, und jetzt hab ich's zum ersten Mal selbst gemacht. Würde ich jederzeit wieder backen :-) Bin gespannt, was Du zu dem Rezept sagst. zusammenfassen

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