Kürbispizza mit Hackfleisch und Feta

Zurzeit mache ich einige Tage „Kochurlaub“ – d.h. ich verbringe quasi den gesamten Tag in meiner Küche und versuche, zumindest einige Punkte meiner astronomisch langen Nachkoch- und Nachbackliste endlich mal abzuarbeiten ;o) Als ich im Vorfeld meine Rezeptsammlungen und -listen gesichtet und überlegt habe, was ich alles machen möchte, kamen einige Sachen zum Vorschein, die ich mir zum Teil schon vor recht langer Zeit vorgemerkt, dann aber nie gemacht habe. Entweder weil sie recht aufwändig sind und gerade nicht so viel Zeit war, oder weil die Zutaten gerade keine Saison hatten, oder oder oder… Eines dieser Rezepte war die Kürbispizza mit Hackfleisch und Feta von Steph, um die ich schon seit mindestens zwei Jahren herumschleiche ;o)

Nun war es endlich soweit, und – wie nicht anders zu erwarten war – ist es eine Schande, dass ich dieses Rezept noch nicht eher ausprobiert habe, denn es war wirklich unheimlich lecker! Zur Abwechslung mal Kürbis- statt Tomatensauce auf der Pizza fanden wir super und auch Hack, Zwiebeln und Feta passen ganz hervorragend dazu – diese Kombination hat es bei uns mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gegeben 🙂 Ich hab mich eigentlich komplett an das Rezept von Steph gehalten (mit halbierten Mengenangaben, da wir zu zweit gegessen haben), nur den Pizzateig hab ich nach meinem bewährten Rezept gemacht. Das lag daran, dass in Stephs Rezept angegeben war, dass der Tag am besten über Nacht gehen sollte, ich jedoch nicht so viel Zeit hatte und bei meinem altbewährten Teig wusste, dass 45 Min. Gehzeit für ein optimales Ergebnis ausreichen.

Rezept
für ein Blech


1 Rezept Pizzateig

Kürbissauce
Olivenöl
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
400g Kürbisfleisch, in Würfeln
2 TL Bio-Gemüsebrühpulver
1 TL frischer Thymian, fein gehackt
1 TL frischer Salbei, fein gehackt
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Belag
neutrales Pflanzenöl
300g Rinderhack
1 rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
3 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
100g Feta, zerkrümelt
Salz, Pfeffer aus der Mühle
fein gehackter Thymian

Zunächst den Pizzateig zubereiten und abgedeckt 30-45 Min. gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 250 Grad vorheizen und mit der Zubereitung der Kürbissauce beginnen. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze einige Minuten lang andünsten. Kürbis hinzugeben und einige Minuten lang mitdünsten. Gemüsebrühpulver und etwas Wasser zugeben (der Kürbis sollte knapp bedeckt sein), den Deckel auflegen und den Kürbis bei kleiner Hitze weich dünsten (dauert bei Hokkaido-Kürbis ca. 20 Min.). Dann pürieren und Gewürze sowie Kräuter unterrühren.

Während der Kürbis gart, schon mal den Rest des Belags vorbereiten. In einer Pfanne etwas neutrales Pflanzenöl erhitzen und das Hackfleisch darin bei mittlerer Hitze krümelig braten (dabei aufpassen, dass es nicht zu trocken wird). Wenn dann die Kürbissauce fertig, der Teig aufgegangen der und der Ofen vorgeheizt ist, kann es mit dem Belegen der Pizza los gehen:

Ein Backblech mit Olivenöl einfetten. Teig noch mal kurz durchkneten, dann auf einer bemehlten Fläche ausrollen und auf das Blech legen. Dünn mit Kürbissauce bestreichen, dann Hackfleisch, rote Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Feta darauf verteilen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und fein gehacktem Thymian bestreuen. In den Ofen (Mitte) schieben und solange backen, bis die Pizza schön knusprig und Teig sowie Feta gebräunt sind (dauerte bei mir ca. 20 Min.).

Quelle
Kleiner Kuriositätenladen

4 Kommentare
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Kommentare

  • milchmaedchen

    29. November 2012 at 20:03
    antworten

    Getestet und für gut befunden - danke für die Vorlage (bzw. die Erinnerung daran... ;)!

    • Kirsten
      antwortet milchmaedchen

      2. Dezember 2012 at 14:43
      antworten

      Hallo milchmaedchen,aber gern doch - freut mich sehr, dass die Pizza bei Dir auch so gut angekommen ist wie bei uns :-)Liebe Grüße,Kirsten

  • Sarah

    24. November 2012 at 17:41
    antworten

    Hey Kirsten,haha, ich fühle mich an meinen letzten Urlaub erinnert ... meine freien Tage Anfang November kann ich auch als Kochurlaub bezeichnen (hab jetzt noch […] weiterlesenHey Kirsten,haha, ich fühle mich an meinen letzten Urlaub erinnert ... meine freien Tage Anfang November kann ich auch als Kochurlaub bezeichnen (hab jetzt noch nicht alles von damals verbloggt). Auch wenn ich ja sonst eigentlich verreise, wenn es geht, das dahei msein und kochen (und Sport zum Ausgleich) war überaus erholsam. Eine Kürbispizza habe ich übrigens auch schon mal gemacht, mit Ziegenkäse und Schinken. Fand den Kürbis auch super auf der Pizza (wie ich ihn eigentlich überall super finden würde), allerdings fand ich einen Salat dazu ganz passend, da es sonst doch etwas trocken gewesen wäre. Gruss,Sarah zusammenfassen

    • Kirsten
      antwortet Sarah

      2. Dezember 2012 at 14:42
      antworten

      Hallo Sarah,ich bin dieses Jahr bisher auch immer an meinen freien Tagen verreist, aber von meinem Kochurlaub war ich ebenfalls ganz begeistert und hab mich […] weiterlesenHallo Sarah,ich bin dieses Jahr bisher auch immer an meinen freien Tagen verreist, aber von meinem Kochurlaub war ich ebenfalls ganz begeistert und hab mich riesig gefreut, so viele neue Sachen ausprobieren zu können :-) Das wird auch noch eine Weile dauern, bis sich meine komplette Produktion aus diesen Tagen hier im Blog findet ;-)Kürbispizza mit Schinken und Ziegenkäse hört sich auch super an, das ist bestimmt ne leckere Kombination. Vielleicht probiere ich das auch noch mal aus :-)Liebe Grüße,Kirsten zusammenfassen

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